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Jürgen (Henny) Goeres-Petry, geboren 1959, aus Engers/ Rhein
Nach dem Abitur, Zivildienst und dem Studium zum Diplom-Ingenieur
Ton- und Bildtechnik seit mehr als 20 Jahren in der professionellen
Audiobranche tätig. Im Jahr 2000 schloss sich Medien-MBA Studium
in Berlin, Mailand und New-York an. Nach längeren Aufenthalten
in Berlin, Düsseldorf, Köln und München lebt er seit
1991 im badischen Karlsruhe und arbeitet seit 1997 beim Hessischen
Rundfunk in Frankfurt als Leiter der Hörfunk-Produktions- und
Übertragungstechnik.
Verheiratet, 1 Kind.
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Durch seine musikalische Mutter genetisch vorbelastet, war Musik
immer seine Leidenschaft. Schon als kleiner Junge konnte er die
Schlager aus der "Wurlitzer"-Musikbox in der Gaststätte
seiner Eltern in Engers/Rhein auswendig. Verschiedene Texte sind
bis heute noch abrufbar. Diese musikalische "Grundbildung"
wurde durch den evangelischen Kirchenchor und erste Gehversuche
auf dem Klavier und später der Gitarre erweitert.
Die Gitarre seines Nachbarn "Bub" hatte ihn fasziniert
und dieses Instrument sollte ihn immer wieder begeistern. Es kam
wie es kommen musste: die beiden suchten und fanden musikalisch
und freundschaftlich zusammen. Alles was mit den 5 bekannten Akkorden
zu spielen und zu singen war, wurde zum Besten gegeben.
Die erste Gitarre bekam er von seinem Vater zu Weihnachten geschenkt
und dem Zusammenspiel mit Bub, aber auch dem immer intensiver werdenden
Gitarrenstudium stand nichts mehr im Wege. "River deep, Mountain
high, My sweet Lord, Horse with no name" waren schon damals
im Repertoire und später kamen dann die Klassiker von CSNY,
B. Dylan und andere Songs der legendären Band "America"
kamen dazu.
Kein Fest oder Auftritt wurde ausgelassen und bald schon waren
beide eine "Institution" der kleinen Engerser und später
Neuwieder Musikszene.
Jürgen begab sich dann schon bald - seiner unbändigen
Neugierde folgend - in die Klauen des Musikunterrichts. Dies sollte
die wichtigste Grundlage für seinen späteren Beruf sein.
Das Gitarrenstudium bei zwei bekannten Neuwieder Klassik-Gitarristen
schloss sich an, aber auch Jazz, Funk, Pop und vor allem der "Bossa
Nova" faszinierte ihn gleichermaßen. Alles was ein Gitarreschüler
spielen muss, wurde geübt, teilweise bis zu acht Stunden am
Tag. Nach dem Abitur und Zivildienst im Kinder- und Jugendheim in
Oberbieber wurde das Musikstudium in Köln und Berlin fortgesetzt.
Es gipfelte in Studien an der HdK in Berlin und der Robert-Schumann
Hochschule in Düsseldorf. Dort begann dann auch die fundierte,
professionelle Karriere von Jürgen (Henny) Goeres als Toningenieur.
Für Jahre wurde der Beruf der Mittelpunkt der kreativen musikalischen
Arbeit und die Gitarre, sowie der Gesang trat für rund 10 Jahre
den Hintergrund.
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In der "Klangwerkstatt" in Düsseldorf - einem technisch
gut ausgestattet, kommerziellen Tonstudio - lernte er Pop-Musik
aufzunehmen und zu mischen, den "Midi-Blues" zu vermeiden
und wie ein Schlagzeug mikrofoniert wird. Er arbeitete - nach dem
Lernen fürs Studium bis tief in die Nacht - an Demos für
lokale Künstler. Der erste überregional bekannte Musiker
mit dem Jürgen arbeitete war Herwig Mitteregger.
Nach der Diplomarbeit am Institut für Rundfunktechnik in München
ging er für seinen ersten Job nach Frankfurt in die dortige
Werbeszene - der "Praxisschock" konnte jedoch nicht vermieden
werden. Im Kölner "Sound-Studio N´ produzierte er
Popmusik für Miguel Rios und Tato Gomez, jedoch auch Hörspiele
für den Westdeutschen Rundfunk. Endlich war er am Ziel: große
Mischpulte, viele blinkende Lichter, große Aufnahmeräume
und tolle Abhörlautsprecher. .... und leider sehr wenig Geld!
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Nach der Hochzeit mit seiner langjährigen Freundin Martina
und der "gemeinsamen" Schwangerschaft musste ein finanziell
attraktiverer Job her. Deshalb der Umzug ins Badische, nach Karlsruhe.
Bei der Tätigkeit als verantwortlicher Leiter der Tonabteilung
am Badischen Staatstheater erweiterte er seine Fähigkeiten
um die Themen Beschallung (Musical, Schauspiel, Oper) Projektleitung
und Personalführung. Jedoch blieb auch hier die Produzententätigkeit
nicht brach liegen. Nachdem neue Studios gebaut waren wurden weiter
Tonträger produziert: Jazzquartette, Klavierproduktionen, Orchester-
und Opernproduktionen und vor allem "Lady Macbeth"/Schostakowitsch
und "Ring des Nibelungen"/Wagner. Diese erfolgreiche Tätigkeit
und die immer noch vorhandene Neugierde sorgte dann auch für
den Wechsel zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach Frankfurt,
wo er seit 1997 im technischen Management tätig ist.
Im Jahre 2001, nach fast 20 Jahren eher lockerem Kontakt, fanden
die beiden Dieter (Bub) Meurer und Jürgen (Henny) Goeres-Petry
wieder musikalisch zusammen.
Neben den beruflichen und musikalischen Ambitionen sind im "Sommer"
seines Lebens wieder die sportlichen Aspekte wichtiger geworden.
Der Marathonlauf faszinierte ihn und 2002 wurde der erste - und
nicht letzte - absolviert. So gehört heute mehrfach wöchentlich
das Laufen zu seinen Erholungszeiten und ein "Ultra-Lauf"
reizt ihn auch ungemein...?
CD-Produktionen: J. Goeres-Petry als Toningenieur/Produzent
´Will and Power´, Ariola Vienna, 1990
´Directo al Corazon´, Miguel Rios, Polygram Iberia,
1991
´Klangräume´, Duo Stringendo, CKM, 1994 post production
´Zwischen den Stühlen´, Opera Swing Quartett, 1996
Productions with Badische Staatskapelle, Karlsruhe
Federal orchestra of Baden, Karlsruhe
Gustav Mahler, ´Sinfonie Nr. 1´, 1994
Alban Berg, ´Orchesterstücke´, Franz Schreker,
´Kammersymphonie´, 1994
J. S. Bach, ´Matthäuspassion´, 1995
Richard Wagner, ´Ring des Nibelungen´, 1996
D. Schostakowitsch, ´Lady Macbeth´, 1996
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